Dejenstock (2021 m), Mättlistock (1910 m) und Twiren (1774 m) liegen im Kanton Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1153 Klöntal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Klöntalersee ist ein durch einen Bergsturz entstandener Natursee und kommt einem norwegischen Fjord gleich im tief eingeschnittenen Klöntal. Der See liegt oberhalb von Glarus auf einer Höhe von 848 m und hat eine Fläche von rund 3.3 km². Er wird seit 1908 für die Gewinnung von Elektrizität genutzt.
Südlich des Sees erhebt sich majestätisch der Glärnisch (2904 m) mit der langen Felwand von Näbelchäppler bis zum Vorder Glärnisch. Im Norden liegt der Dejenstock, Mättlistock, Twiren. Sie gehören zur Oberseegruppe.
Diese Gipfelkette beginnt beim Sulzberg und endet am Dejenstock. Sie bietet spektakuläre Tiefblicke hinunter zum Klöntalersee und hinüber zu den mächtigen Nordwänden des Glärnischmassivs. Der Voralpengrat ist von Obere Scheiterböden bis zur Twiren für den erfahrenen und trittsicheren Alpinwanderer ohne besondere Schwierigkeiten gut begehbar, denn leichte Kletterpassagen wechseln mit einfachem Gelände ab. Die Überschreitung erlaubt diverse Varianten, so dass man sich seine Schwierigkeiten aussuchen kann, denn viele Wege führen zum Ziel. Es sind keine Wegspuren vorhanden, daher muss also selbst die beste Route gesucht werden. Das erstaunt jedoch nicht weiter, denn hier sind Einsamkeit, Stille und Ruhe durch ihre Abgeschiedenheit grantiert.

Dejenstock: Aus dem Klöntal ein steil aufragender Berggipfel. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn dem Glärnisch, der die Szene beherscht, hält er sich zurück. Was macht den Reiz dieses Gipfels aus? Vielleicht die Ruhe und Abgeschiedenheit.

Mättlistock: Kalkgrat neben dem Dejenstock, höchster Punkt des namenlosen Grates, der das Klöntal im Norden begrenzt. Grund genug diesem einen Besuch abzustatten.

Tourenfotos Oktober 2015

Alpstrasse von Schwädeli P.1030
nach Unterlängenegg

Unterlängenegg und Breitchamm
von etwa Türliboden

Breitchamm — auf den Krautlen
von etwa Unterlängenegg

Schijen — Dejenstock
von etwa 1700 m

Schijen — Dejenstock
von etwa Schönbüel (P.1757)

Dejenstock von etwa
Obere Scheiterböden

Aufstieg zum
Dejenstock

Band in der Südflanke
des Dejenstock

Dejenstock
P.2021

Ochsenchopf — Mutteristock
vom Dejenstock

Schijen — Chli Gumen — Gumenstock — Wiggis
vom Dejenstock

Mättlistock vom
Band in der Südflanke

Mättlistock von etwa
Obere Scheiterböden

Mättlistock von etwa
P.1557

Aufstieg zum
Mättlistock

Dejenstock vom
Mättlistock

Gratroute zum Twiren
vom Mättlistock

Gratroute zum Twiren
vom Mättlistock

Gratroute zum Twiren
von etwa P.1846

Gratroute zum Twiren
von etwaP.1846

Gratroute zum Twiren
Chämmlenen P.1884

Mättlistock — Dejenstock
vom Chämmlenen P.1884

Twiren von etwa
Chämmlenen P.1884

Ochsenchopf — Torberg — Mutteristock — Redertenstock — Längeneggpass
von Chämmlenen P.1884

Gratroute vom Chämmlenen
zum Twiren

Gratroute vom Chämmlenen
zum Twiren

Gratroute vom Chämmlenen
zum Twiren

Gratroute vom Chämmlenen
zum Twiren

Gratroute vom Dejenstock — Mättlistock — Chammlenen zum Twiren
vom Twiren P.1874

Abstieg vom Twiren
zum Türliboden

Alp Chängel von etwa
Türliboden

Aufstieg: Von Pragelpassstrasse bei der Postautohaltestelle Schwändeli der Alpstrasse aufwärts folgen und an den Alpen Ralli – Raatlis – Chägel – Unterlängenegg vorbei bis Dejen Alp. Nun in südlicher Richtung (Scheiterböden) bis etwa P.1739. Nun verlässt man den Weg nach links (roter Pfeil und Schild) um über die Nordwestflanke den Gipfel des Dejenstock zu erreichen. Vereinzelt sind Wegspuren, Markierungen und Steinmännchen vorhanden was die Orientierung vereinfacht.

Abstieg: Auf der Aufstiegroute zurück nach Obere Scheiterböden. Weiter gegen den Mättlistock zu seinem Nordhang und über diesen zum Gipfelkreuz des Mättlistocks. In westliche Richtung auf dem Gratrücken im stetigen auf und ab, ein Mal auf der Nordseite des Grates ausweichend über P.1846 – 1884 – 1731- zu P1774 des Twiren. Der Grat ist sehr unterschiedlich und unübersichlich. Breite grasige Gratrücken wechseln mit stark zerrissenem Charrengelände ab und zwischendurch bietet er auch wieder gutgriffigen Kalk für leichte Klettereien. Vom Twiren zum Wanderweg absteigen, der von Sulzboden nach Türliboden führt. Auf der Alpstrasse zurück nach Schwändeli.

Zum Gamperstock sind es rund 1100 Höhenmeter und etwa 7 bis 8 Std. für die Rundtour
SAC Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern. Kletterei II = mässige Schwierigkeiten.

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