Fanenstock (2236 m), Grüenenspitz (2360 m), Foostöckli (2535 m)
liegen in den Kantonen Glarus und St. Gallen.
Landeskarten der Schweiz 1:25'000 Nr. 1174 Elm.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Fanenstock, ein Aussichtsberg erster Klasse hoch über dem Dorf Elm im hinteren Sernftal, bietet einen guten Überblick auf die Ferienregion Elm. Die Region umfasst die Dörfer Elm, Schwanden, Matt, Engi, Schwändi, Sool, Haslen, Mitlödi und die Mettmen-Alp. Elm hat neben dem bekannten Elmer Citro und dem Martinsloch, ein 9 x 16 Meter grosses Loch wo die Sonne im Frühling und im Herbst durch ein Felsenfenster am grossen Tschingelhorn auf die Kirche im Dorf scheint auch einige bekannte Wintersport Persönlichkeiten: Vreni Schneider, Jürg Grünenfelder, Tobias Grünenfelder, Corina Grünenfelder.
Das Dorf Elm wurde 1344 erstmals erwähnt. 1861 setzte am Tschingelberg intensive Gewinnung von Schiefer ein. Aber unsachgemässer Abbau führte am 11. September 1881 zum Bergsturz von Elm, der in drei Schüben 114 Menschen das Leben kostete. 83 Gebäude und 90 Hektaren Land sowie das Schieferbergwerk wurden durch den Bergsturz vernichtet.
Früher bediente eine Pferdepost das Tal. Von 1905 bis 1969 fuhr sogar eine elektrische Schmalspur-Strassenbahn (Sernftalbahn) von Schwanden bis Elm. Die Bahn wurde danach durch den Autobusbetrieb Sernftal ersetzt.
Berg- und Skitourengänger finden um Elm einige Herausforderungen. Die Gegend ist umgeben von den Bergen wie Foostock, Schiben, Piz Sardona, Piz Segnas, Laaxer Stöckli, Bündner und Glarner Vorab, Hausstock, Kärpf, um nur einige zu erwähnen . Elm ist aber auch Ausgangsort einiger Passübergänge.
Das sehr bekannte und oft besuchte Gebiet im Sernftal zwischen Fanenstock, Grünenspitz und Foostöckli wird dominiert von weitläufigen Weidegebieten mit einigen Alpen. Der lange abwechslungsreiche Verbindungsgrat zwischen den drei Gipfeln ist überall ohne besondere Schwierigkeiten begehbar. Eine erstaunlich schöne und abwechslungsreiche, herrliche Überschreitung mit eindrücklichen Tiefblicken ins Chrauchtal.

Das Foostökli ist ein 2536m hoher Gebirgsstock zwischen Foostock (2611m) und Foopass. Beide Gipfel sind miteinander durch einen kurzen Grat verbunden.

Der Foopass ist ein Passübergang, der die Dörfer Elm (Kanton Glarus) mit dem Dorf Weisstannen (Kanton St. Gallen) verbindet. Der Pass wird überragt von den Gipfeln Foostock und Piz Sardona. Über ihn führt auch der Weg der Via Alpina.

Tourenfotos Juni 2017

Fanen — Schopfwand von etwa
Schindelegg P.1565

Fanen — Schopfwand von etwa
Läng Böden P.1848

Aufstieg von Läng Böden
zu P.2113

Fanenfurggeli — Fanenstock
von etwa P.2113

Fanenstock von etwa
Fanenfurggeli

Blattengrat — Grüenenspitz
vom Fanenstock

Blattengrat — Grüenenspitz
kurz nach dem Fanenstock

Blattengrat — Grüenenspitz
von etwa Trosgistock

Blattengrat — Grüenenspitz
nach P.2249

Blattengrat — Fanenstock
vom Grüenenspitz

P.2362 — P.2412 — Foostock — Foostöckli — Foopass
vom Grüenenspitz

Foostock — Foostöckli
von etwa P.2362

Foostock — Foostöckli
von etwa P.2412

Foostock vom
Westgrat

Foostock (Ruchen)
vom Foostöckli

Südgrat zum Foopass
vom Foostöckli

Westgrat vom Grüenenspitz
zum Foostöckli

Foostöckli von etwa
P.2337

Raminer Matt
vom Foopass

Gratroute — Fannenstock — Blattengrat — Grüenenspitz — P.2362 — P.2412 — Foostöckli
vom Foopass

Aufstieg: Vom Parkplatz der Tschingelbahn in Elm dem gut markierten Wanderweg folgen über Raminer Stäfeli — P.1313 — Camperdunerwald — P.1565 — zur Alp Mittelstafel. Von der Alp weiter zu P.1848, hier trennen sich die Wanderwege Richtung Alp Chamm und Fanenstock. Den Wanderwg über Fanenfurggeli zum Fanenstock nehmen. Vom Gipfel des Fanenstock folgt nun die Gratüberschreitung auf gut sichtbaren Pfadspuren, aber nicht markiert zum Foostöckli. Fanenstock — Blattengrat — Grüenenspitz — P.2362 — P.2288 — P.2412 — Foostöckli.

Abstieg: Vom Foostöckli wieder auf gut sichtbaren Pfadspuren, aber nicht markiert über den Südgrat an P.2337 und P.2230 vorbei zum Foopass. Beim Pass auf dem markierten Wanderweg zur Alp Raminer Matt. Nun der Alpstrasse folgen über die Alp Mittelstafel — Gmein Mad — Riet — Waldhütten — Schwamm — Raminer Stäfeli zurück zum Parkplatz der Tschingelbahn.

Zum Foostöckli sind es rund 1700 Höhenmeter und etwa 8 — 9 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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