Der Foostock (Ruchen 2611 m) liegt in den Kantonen Glarus und St. Gallen.
Landeskarten der Schweiz 1:25'000 Nr. 1174 Elm.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Die Glarner Alpen sind für Geologen ein interessantes Anschauungsobjekt. Denn hier finden sie die gut sichtbaren verschiedenartigen Überschiebungen, Faltungen, Quetschungen, Brüche und Hebungen, die sie faszinieren. Aber auch der Bergwanderer findet hier anspruchsvolle Gipfelziele. Einer dieser Gipfel ist der Foostock (auf der Landeskarte auch bekannt als Ruchen). Der 2'611m hohe Berg liegt an der Grenze zwischen den Kantonen Glarus und St. Gallen. Und nördlich des Piz Sardona in der Bergkette, die das Sernftal vom Weisstannental trennt.
Der Foostock bildet als mächtiger, breiter Bergstock mit seiner schroff abfallenden Ostflanke auch den Talschluss des Weisstannentals. Er ist auch die bedeutendste und höchste Erhebung zwischen dem Walensee und Foopass. Der Gross Schiben mit seinen 2937m ist der höchste Gipfel zuhinterst im Weisstannental.
Der Mächtige Foostock bietet eine schöne Aussicht. Sie reicht vom Glärnisch bis zum Beginn der Churfirsten, ins Taminagebirge mit Pizol, Satzmartinshorn und Zanaihörnern. Vom Piz Sardona über Piz Segnas, Laaxer Stöckli, Glarner Vorab, Hausstock bis zum Kärpf.
In früheren Zeiten reichte der Bergriff Alpinist aus, um eine Tour auf den Foostock oder ein Berggipfel zu beschreiben. Alpinist war ja jeder, der sich in den Alpen bewegte. Doch auch im Bereich Alpinismus hat sich einiges verändert. Heute erlaubt diese Tätigkeit eine grössere Vielfalt an Begriffen: Wandern, Alpinwandern, Bergsteigen, Hochtouren, Alpinklettern, Genussklettern, Sportklettern, Klettersteige um hier nur einige zu erwähnen. Aber auch die Berge, die seit jeher unsere Vorstellungskraft anregte, haben durch den zunehmenden Fortschritt viel von ihrer geheimnisvollen Aura eingebüsst. Aber trotz der Veränderungen können wir uns der Faszination Berge nicht entziehen.

Das Weisstannental gehört zur politischen Gemeinde Mels, mit den Zwei Dörfern Schwendi (900m.ü.M.) und Weisstannen (1000m.ü.M.): Das Tal ist das Quellgebiet der Seez, die anschliessend in Richtung Mels und später in den Walensee fliesst.

Das Foostöckli ist ein 2536m hoher Gebirgsstock zwischen Foostock (2611m) und Foopass. Beide Gipfel sind miteinander durch einen kurzen Grat verbunden.

Der Foopass (2229m) ist ein Passübergang, zwischen Weralper Grat (2446m) und Foostöckli (2536m).
Der Pass liegt an der Grenze zwischen den Kantonen Glarus und St. Gallen. Er verbindet Walabütz-Untersäss (1361m) und die Fooalp (1875m) im Weisstannental mit der Ramineralp (1897m) und Elm (977m) im Sernftal.

Tourenfotos Oktober 2014

Aufstieg von Untersäss P.1361
nach Mittelsäss P.1709

Aufstieg von Mittelsäss P.1709
nach Matthütten P.1928

Aufstieg von Matthütten P.1928
zum Nordgrat P.2311

Aufstieg von Matthütten P.1928
zum Nordgrat P.2311

Aufstieg von Matthütten P.1928
zum Nordgrat P.2311

Foostock vom
Nordgrat P.2311

Schmidstöck
vom Nordgrat

Schmidstöck


Aufstieg zum
Foostock

Foostock


Piz Sardona — Piz Segnas — Foopass — Hausstock — Foostöckli — Grüenenspitz — Fanenstock
vom Foostock

Foostöckli 2535 m
vom Foostock

Foostöckli 2535 m im
Abstieg vom Foostock

Foostock vom
Foostöckli

Südgrat zum Foopass
Foostöckli

Südgrat zum Foopass
von etwa P.2338

Foostöckli von etwa
P.2338

Foostöckli und Foostock
vom Foopass P.2223

Südgrat zum Foopass
P.2223

Abstieg vom Foopass P.2223
zur Alp Foo P.1875

Abstieg vom Foopass P.2223
zur Alp Foo P.1875

Abstieg von der Alp Foo P.1875
nach Untersäss P.1361

Aufstieg: Der Ausgangspunkt für diese Tour ist Walabütz-Untersäss (1361m) im Weisstannental. Von Untersäss dem Alpweg folgen über Mittelsäss zur Alp Matthütten. Der etwas steilere Aufstieg führt von der Alp anfangs auf undeutlicher, später aber auf ausgeprägter Wegspur in westlicher Richtung zum Grat bei P.2311. Den Pfadspuren folgen, westseitig die Schmidstöck umgehend hinauf zur langgezogenen Schuttkappe des Foostocks mit Steinmann.

Abstieg: Auf gut sichtbaren Pfadspuren zur Nordflanke des Foostöckli. Das Stöckli kann kletternd problemlos direkt von Norden überstiegen werden (T6). Es besteht auch die Möglichkeit, das Foostöckli nördlich auf Steigspuren zu umgehen. Eine Stelle ist mit Drahtseilen gesichert. Vom Gipfel über den Südgrat immer den gut sichtbaren Pfadspuren folgen über P.2338 — P.2330 — P.2261 zum Foopass (2223m). Nun dem markiertem Wanderweg folgen über P.2085 — P.1981 zur Alp Foo. Weiter dem Wanderweg folgen, der zur Alp Walabütz-Untersäss (1361m) führt.

Genereller Hinweis: Auf dieser Route finden sich ab Walabütz-Untersäss bis zum Foopass keine Markierungen aber gut sichtbare Pfadspuren.

Bis zum Foostock sind es rund 1300 Höhenmeter und etwa 2,75 Std. und etwa 7.5 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern
Foostöckli von Norden übersteigen T6 = Schwieriges Alpinwandern.

Startseite