Chalchstöckli (2504 m), Hanenstock (2560 m) und Chli Chärpf (2699 m)
liegen im Kanton Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1173 Linthal und Nr. 1174 Elm.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Das Bergmassiv, das sich vom Gandstock bis zum Richetlipass erstreckt, hat eine dominante Erscheinung den Chärpf, auch Gross Chärpf oder Gross Kärpf genannt. Die Kette mit ihren unvergesslichen Aussichten liegt inmitten des Glarnerlandes, zwischen Linthal, Sernftal und Durnachtal. Von ihren Gipfeln erhält man auch aussichtsreiche Einblicke in das Wildschutzgebiet Freiberg Kärpf.
Die hier erwähnte Bergtour liegt im Wildschutzgebiet Freiberg Kärpf. Dieses grossartige Schutzgebiet ist einzigartig, denn es ist das älteste Wildschutzreservat Europas und wurde erstmals 1548 erwähnt. Jagdbanngebiete sind besonders ausgewiesene, geschützte Lebensräume, die dem Schutz und der Erhaltung von seltenen und bedrohten Tierarten dient. Die Jagdbanngebiete haben durchaus etwas positives, denn hier ist jegliche Jagd verboten. Im 106 Quadratkilometer grossen Wildschutzgebiet um den Chärpf leben Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe, Birkhühner, Steinadler, Bartgeier und viele andere Tiere in gesunden und kräftigen Populationen in ihrem angestammten Lebensraum.

Die Leglerhütte in diesem Wildschutzreservat liegt am Fuss des Chärpf-Massivs. Die Hütte ist ab der Bergstation Mettmenalp über einen einfachen Wanderweg in rund 2,5 Stunden erreichbar. Im Winter ist der Weg mittels Schneestangen markiert und wird daher von Schneesportlern gern besucht.

Richetlipass: Er liegt strategisch ideal, denn er bildet den Übergang von Linthal nach Elm.

Chalchstöckli: Durch die Beliebtheit der Tour über den weiss-blau-weiss markierten Weg, der vom Richetlipass zur Leglerhütte führt, erhält dieser Gipfel des öfteren Besuch.

Hanenstock: Erhebung im Südwestgrat des Gross Chärpf mit einer erstaunlich guten Aussicht. Trotz seiner Nähe zur Leglerhütte erhält er wenig Besuch.

Chli Chärpf: Kleiner Bruder vom Gross Chärpf, der die Szene beherrscht, ist durch die Chärfscharte von ihm getrennt. Im Winter ein beliebtes Skitourenziel. Im Sommer auf verschiedenen Routen erreichbar und trotz seiner vergleichsweise geringen Höhe ein schöner Aussichtsberg.

Tourenfotos Oktober 2015

Aufstieg Wichlen — Alp Wichlenmatt
von etwa Leiterbergbach

Aufstieg Wichlen — Alp Wichlenmatt
von etwa Mattbach 1900 m

Richetlipass 2260 m
von etwa Mattbach 1950 m

Alphütte — Wichlenmatt
und Hanenstock

Richetlipass 2260 m von
Alp Wichlenmatt

Alp Wichlenmatt vom
Richetlipass 2260 m

Aufstieg zum Chalchstöckli
vom Richetlipass

Richetlipass 2260 m
vom Chalchstöckli

Hanenstock — Gross Chärpf
vom Chalchstöckli

Hanenstock — Gross Chärpf
vor P.2429

Hanenstock von etwa
P.2429

Hanenstock 2560 m
Aufstieg am Nordwestgrat

Gross Chärpf — Piz Sardona — Piz Segnas — Glarner — Bündner Vorab
vom Hanenstock

Chalchstöckli vom
Hanenstock

Leglerhütte — Unter Chärpf
vom Hanenstock

Chli und Gross Chärpf
von etwa P.2495

Chli und Gross Chärpf
von etwa P.2515

Nordwestgrat — Chli Chärpf
von etwa 2500 m (Chärpffirn)

Aufstieg Nordwestgrat
Chli Chärpf

Aufstieg Nordwestgrat
Chli Chärpf

Aufstieg Nordwestgrat
Chli Chärpf

Aufstieg Nordwestgrat
Chli Chärpf

Leglerhütte — Nordwestgrat
vom Chli Chärpf

Abstieg — Chärpfscharte
vom Chli Chärpf

Abstieg — Chli Chärpf
zur Chärpfscharte

Rotstock — Glarner und Bündner Vorab
Abstieg zur Skihütte Erbs

Erbs — Skihütte
von etwa P.2034

Aufstieg: Wichlen, bekannt für seinen Panzerschiessplatz, daher wegen Schiessbetrieb ist diese Route nur am Wochenende begehbar. Sie ist die Alternative zur Route via Obererbs – Erbserstock - Wichelenmatt. Von Wichlen führt ein nicht markierter Weg über die Schiteregg zur Wichelenmatthütte. Von der Hütte über den markierten Weg zum Richetlipass. Nun am Pass nach rechts über den jetzt blau-weiss markierten Weg hinauf zum Plateau unter dem Chalchstöckli. Der oberste Teil der Route führt um das Gipfelmäuerchen herum und ist mit einem Drahtseil gesichert. Vom Plateau über den Westgrat zum Chalchstöckli. Vom Gipfel etwas absteigend zum blau-weiss markierten Weg und über diesen zu P.2429. Nun zum Sattel (P.2411) zwischen Heuergrat und Hanenstock. Über den Nordwestgrat auf direktem Weg durch das Felsband (Rinne), teils sichtbare Spuren (Steinmänndli) zum Gipfel des Hanenstock.
Über den Grat Richtung Gross Chärpf an P.2495 – P.2516 vorbei zu etwa P. 2515 absteigen. Weiter auf etwa 2500 m über moderat steiles Gelände unterhalb des Gross Chärpf zum Nordwestgrat des Chli Chärpf queren. Es lag an diesem Tag schon Neuschnee in diesen Nordhängen.
Nach erreichen des Grates, der blau-weiss markierten Route die von der Leglerhütte über Nordwestgrat zum Gipfel des Chli Chärpf führt folgen (teils mit Fixseilen versehen).
Vom Gipfel über Fixseile zur Chärpfscharte absteigen. Von der Scharte weiter über den blau-weiss markiertem Weg zur Skihütte Obererbs (Matt). Bei der Hütte zum Stall bei P.1698 weglos an P.1519 vorbei zurück zur Wichlen.

Zum Chli Chärpf sind es rund 1600 Höhenmeter und etwa 8,5 bis 9 Std. für die Rundtour
SAC Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

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