Teilüberschreitung der Oberseegruppe im Wägital in den Kantonen Schwyz und Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1153 Klöntal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.
Das Wägital ist eine Talschaft im Bezirk March und erstreckt sich von Siebnen Richtung Süden bis zum Fuss der Schwalbenchöpf, wo man über den Schwialppass entweder südwestwärts weiter Richtung Pragelpass oder ostwärts nach Richisau ans Ende des Klöntals gelangt.
lm Tal liegt auch der Wägitalersee, der ab dem 19. Juli 1924 zur Stromgewinnung gestaut wurde. Durch den Bau Staumauer musste das ursprüngliche Dorf Innerthal aufgegeben werden.
lnteressant ist das Tal vor allem wegen der Berge und des Sees. Es stehen mehrere Bergtouren, Wander- sowie Kletterrouten zur Verfügung. Der Wägitalersee ist bekannt als guter Anglersee, der jedes Wochenende hunderte von Fischern anlockt.

Der Mutteristock (2294 m) ist der höchste Gipfel des Wägitals. Der Berg liegt südöstlich des Wägitalersees und nördlich des Klöntalersees an der Kantonsgrenze der Kantone Schwyz und Glarus
Die Teilüberschreitung vom Schwialppass bis zum Mutteristock, ist in der voralpinen Bergwelt. Sie ist aber landschaftlich eine prachtvolle und eindrückliche Traversierung mit leichter Kletterei. Klein und Gross Wannenstöckli, 1987 m und 1988 m, kommen neben dem Ochsenchopf nicht zur verdienten Geltung, bieten aber trotzdem, vor allem wegen der reichhaltigen Flora und den eigenartigen Karrenbildungen, ein recht lohnendes Ziel.
Der Ochsenchopf 2179 m ist ein wuchtiger, steil aufstrebender Gipfel zuhinterst in den wild zerrissenen Karrenfeldern, galt in den früheren Jahren zusammen mit dem Zindlenspitz als die eigentliche Perle im Kranze der Wägitaler Berge. Der Mutteristock (2294 m), ist auf der Normalroute leicht zu besteigen. Eindrücklich und sehr interessant sind die stark zerklüfteten und zerschundenen Karrenfelder im oberen Teil, die man, bildlich gesprochen, als ein aufgeschlagenes Lehrbuch der Natur bezeichnen könnte. Sie gewähren dem aufmerksamen Berggänger Einblicke, die das gewaltige und geheimnisvolle Schaffen der Natur seit undenklichen Zeiten erahnen lassen.

Tourenfotos Mai 2004

Wannengrat-Wannenstöckli-Ochsenchopf
Mutteristock vom Wägitalersee

Wannenstöckli
vom Wannengrat 1881 m

Ochsenchopf vom
Wannenstöckli 1988 m

Wannengrat-Wannenstöckli
vom Ochsenchopf

Mutteristock und Grtaroute
vom Ochsenchopf 2179 m

Nordabstieg am
Ochsenchopf

Stetiges auf und ab am Grat vom
Ochsenchopf zum Mutteristock

Ochsenchopf-Gratroute
vom Mutteristock 2294 m

Abstiegsroute vom Mutteristock
nach Matt 1746 m

Abstiegsroute von Matt 1746 m
Richtung Mutteristock

Aufstieg: Am Seeende des Wägitalersees der Forststrasse folgen nach Ober Boden. Ab hier dem Wanderweg folgen über Berghubel zum Schwialppass. Nun links halten über den Westgrat, der zum Wannengrat (1881 m) führt. Abstieg bis zum P.1827 und Wiederaufstieg zum Wannenstöckli (1988 m). Abstieg nach Durgäng und zu P.1731. Auf den Wegspuren zum Ochsenchopf (2179 m). Abstieg über den Nordgrat, um im stetigen Auf und Ab immer dem Grat folgen über Chämligrat, Torberg und Torberglücke zum Mutteristock.

Abstieg: Mutteriberg — Matt — Rinderweid zurück zum hinteren Ende des Wägitalersees. Aussichtsreiche Gratüberschreitung für sichere und ausdauernde Berggänger die auch mit leichter Kletterei zurechtkommen.

Zum Mutteri-Gipfel sind es rund 2200 Höhenmeter und etwa 10 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

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