Ochsenchopf (2179 m), Wannenstöckli (1987 und 1988 m) und
Brüschbüchel (1817 m)
liegen in den Kantonen Schwyz und Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1153 Klöntal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.
Einsam steht der Ochsenkopf nicht da im Kranze der Wägitaler Berge, wo kein Gipfel die 3000-Meter-Marke erreicht, jenen Grenzwert, bei dem für viele Alpinisten ein richtiger Berg anfängt. Trotzdem: vom Klöntal her präsentiert sich der Ochsenchopf als steil aufragender, markanter Gipfel. Sein Name kommt von der Alp Ochsenfeld südlich des Gipfels.
Der Ochsenchopf, zuhinterst in den wild zerrissenen Karrenfeldern des Wägitals, galt in den früheren Jahren zusammen mit dem Zindlenspitz als die eigentliche Perle im Kranze der Wägitaler Berge. Das Wägital ist ein landschaftlich reizvolles Hochtal mit einer imposanten Bergwelt, die dem Wanderer und Bergsteiger eine Vielfalt von Tourenmöglichkeiten bietet.
Der Blick vom Gipfel in die Runde zeigt hohe Berge aus den Kantonen Glarus und Uri. Die eindrücklichen Tiefblicke auf Wägitaler und Klöntalersee machen den Ochsenchopf - zwischen Wägitalersee und Klöntalersee zu einer abwechslungsreichen und recht interessanten Bergtour in einem ziemlich einsamen Gebiet.

Klein und Gross Wannenstöckli (1987 und 1988 m) sind die eigentlichen Stiefkinder der imposanten Bergwelt im Bereich des Wägitals und kommen neben dem wuchtigen und steil aufragenden Gipfel des Ochsenkopfs nicht zu ihrer gebührenden Beachtung.

Brüschbüchel ist ein 1817 m hoher Hügel zwischen Vorder Richisau und Schwialppass und ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Skitouren.

Tourenfotos November 2011

Ochsenchopf von etwa
Ochsenfelder Scharten

Ochsenchopf von etwa
Ober Stafel aus

Ochsenchopf von etwa
im Stock

Ochsenchopf vom
Sattel P.1781

Die nicht allzu steile Rinne, die auf gut
150 Höhenmeter durchklettert werden darf

Ochsenchopf von etwa
Ende der Rinne aus

Wannengrat — Wannenstöckli
vom Ochsenchopf aus

Wannenstöckli von etwa
unterem Ende der Rinne

Wannenstöckli von etwa
Durgäng

Wannenstöckli P.1987
vom P.1988

Wannengrat vom
Wannenstöckli P.1987

Wannengrat vom
Sattel P.1781

Wannengrat — Wannenstöckli und Ochsenchopf
vom Brüschbüchel

Brüschbüchel
vom Seeboden

Brüschbüchel vom
Brüschalp P.1577

Aufstieg: Von Vorder Richisau Richtung (Pragelpassstrasse) über Ochsenfelder Scharten nach Ober Stafel. Nun zum Sattel (P.1781) zwischen Wannenstöckli und Ochsenchopf. Hier zweigt ein markierter Steig (weiss-rot) gegen die Felsen des Ochsenchopf an. Nach einem steilen Beginn und einer luftigen Querung in gutem Fels (mit Drahtseilen gesichert) wird ein grasiges Band erreicht, auf dem eine gute Wegspur vorhanden ist. Darauf folgt der spektakulärste Teil der heutigen Tour: Eine nicht allzusteile Rinne, die auf gut 150 Höhenmetern durchklettert werden darf. Der Fels ist von guter Qualität und es sind immer genügend Tritte und Griffe vorhanden. Weiter oben führen Pfadspuren durch die steile Grasflanke und zum Teil Schrofen ohne Probleme hinauf zum Gipfel.

Abstieg: Auf derselben Route wieder hinunter in den Sattel bei P.1781. Weiter auf dem Weg nach Durgäng und über den Nordostgrat auf das Wannenstöckli (1988 m).

Kurzer Abstieg in westlicher Richtung auf das Verbindungsgrätchen und wieder hinauf auf den Vorgipfel (1987 m). Am Grat, der auf der Grenze zwischen Glarnerland und Schwyz verläuft, an P.1827, P.1881 und Rossbödeli vorbei zum Brüschbüchel 1817 m. Über Seeboden, Brüschalp, Burstrain zurück nach Richisau .

Zum Ochsenchopf sind es rund 1100 Höhenmeter und etwa 7 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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