Pfannenstock (2572,7 m) liegt im Kanton Schwyz.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1173 Linthal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.
Der Pfannenstock gehört zur Ortstockgruppe und flankiert das Rätschtal auf dessen Südostseite. Diese umfasst weite Wandergebiete sowie leicht zu besteigende und doch lohnende Berggipfel wie dem Pfannenstock. Diese markante, an eine umgedrehte Pfanne erinnernde Erhebung über dem ausgedehnten Karrengelände der Charetalp bildet eines der beliebtesten Ziele im Einzugsgebiet der Muota. Doch der Pfannenstock ist einer der abgelegensten Berge der Zentralschweizer Voralpen. Die Anstiege sind alle sehr lang und verlangen einen weiten Anmarsch.
Ein Isolierter Gipfel, der insbesonders bei nebligem Wetter vom Berggänger ein gutes Orientierungsvermögen verlangt. Doch ist der Gipfel erreicht, bietet sich ein in jeder Hinsicht überwältigendes Panorama.

Der Chratzerengrat heisst so, weil der Grat auf seiner ganzen Länge extrem zerklüftet, also zerkratzt ist. Er erreicht am höchsten Punkt 2349 m. Der lange Grat schwingt sich von der Toralpfurggel über Gämsiloch zum höchsten Punkt (P.2349). Senkt sich nun gegen das Dräckloch wieder ab. Dieser Grat mit seinem Loch (Gämsiloch) ist auf seiner ganzen Länge begehbar, aber stellenweise recht ausgesetzt.

Ein Teil der Route liegt innerhalb der Grenzen eines eidgenössischen Jagdbannbezirkes und somit im Geltungsbereich des Wildschutzgesetzes. Dies bedeutet, dass die Begehung des Gebietes ausserhalb markierter Routen nicht gestattet ist.
Die eidg. Jagdbanngebiete sind das stärkste Instrument für den Schutz der Wildtiere. Die Jagdbanngebiete dienen dem Schutz und der Erhaltung von seltenen und bedrohten wildlebenden Säugetieren und Vögeln und ihrer Lebensräume, heisst es in der Verordnung vom 30. September 1991 zum Jagdgesetz. Im Jagdbanngebiet ist nicht nur die Jagd verboten, sondern die Verordnung sagt auch, dass Tiere nicht gestört werden dürfen. Eidg. Jagdbanngebiete sind die letzten Ruhezonen für frei lebende Tiere im Alpenraum.

Tourenfotos Oktober 2010

Morgenstimmung am
Pragelpass

Torstöckli P.1702 von
Schluchbüel P.1795

Pfannenstock von etwa
Torloch

Aufstieg vom Torloch
zum Chratzerenfurggeli

Pfannenstock vom
Chratzerenfurggeli

Pfannenstock vom
Chratzerenfurggeli

Gipfelkreuz am
Pfannenstock

Pfannenstock vom
P.2315

Pfannenstock von
P.2349 am Chratzerengrat

Silberen 2319 m von
P.2349 am Chratzerengrat

Chratzerengrat- Ostgrat
von P.2349

P.2349 am Chratzerengrat
von etwa P.2148

P.2148 am Chratzerengrat
vom Silberenseeli

Bös Fulen
vom Silberenseeli

Aufstieg zur Siberen
von etwa P.2103

Silberen 2319 m von etwa
Obrist P.2258

Glärnisch — Bächistock — Rad — Vorder- Mittler und Hinter Gassenstock — Bös Fulen — Grissel
von der Silberen 2319 m

Aufstieg: Vom Pragelpass dem weiss-rot-weiss markierten Wanderweg folgen über Obrist Hütten (P.1724) und P.1795 nach Torstöckli (P.1702). Weiter über Torloch — Vordrist Nollen — Hinderist Nollen — Chratzerenfurggeli (P.2141) auf den Pfannenstock.

Abstieg: Zurück auf der Aufstiegsroute zum Chratzerenfuggeli.

Aufstieg: In nördlicher Richtung zu P.2349,2 am Chratzerengrat.

Abstieg: Dem Grat ostwärts, stellenweise rechts ausweichend zu P.2148 folgen. Nun in direkter Falllinie zu den Silberenseeli (P.1944) absteigen.

Aufstieg: In nördlicher Richtung zu P.2026. Nun folgt man wieder dem weiss-rot-weiss markierten Wanderweg bis zum Gipfelkreuz der Silberen.

Abstieg: Auf dem Wanderweg zurück zum Pragelpass.

Zum Gipfel der Silberen sind es rund 1800 Höhenmeter und etwa 10 bis 11 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

Startseite