Vorder Glärnisch (2327,4 m) liegt im Kanton Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1153 Klöntal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.
Der Vorder Glärnisch thront hoch über der Kantonshauptstadt Glarus, des gleichnamigen Kantons. Er sitzt dem bekannten Vrenelisgärtli direkt vor der Haustüre. Er steht praktisch in der Talachse des Haupttales. Deswegen bietet er dem Besucher, bezaubernde Tiefblicke ins Klöntal wie ins Linthtal. Man rastet dort oben direkt über dem Kantonshauptort Glarus, und die traumhafte Aussicht vom Säntis über Bifertstock, Tödi und viele andere Gipfel ist kaum zu übertreffen. Von Hinter Saggberg sind es humane 1300 Höhenmeter bis zum Gipfel, und der Anblick der schönen Kegelgestalt, mit dem der Vorder Glärnisch vom Vrenelisgärtli jetzt deutlich Abstand hält, schenkt zusätzlichen Auftrieb für den Anstieg.
Auf den Vorderglärnsich führen zwei Hauptanstiege, der etwas längere vom Lintahl her, wo Schwändi als Ausgangspunkt gewählt wirt und der bekanntere und auch kürzere Anstieg von Saggberg im Klöntal. Der nicht alltägliche Normalaufstieg ist durchgehend blau-weiss markiert, einzelne Kritische Stellen sind mit Drahtseilen gesichert. Der Abstieg durch die steile Südostflanke nach Schwändi erfordert Trittsicherheit und ist anspruchsvoller als die Normalroute.

Tourenfotos Juli 2005

Von Hinter Saggberg zeigt sich
die ganze Aufstiegsroute

Beim Aufstieg Zeit nehmen,
und in alle Ruhe!!!!! Lesen

Aufstieg zum
Vorder Glärnisch

Aufstieg zum
Vorder Glärnisch

Im Aufstieg
Blick zum Klöntalersee

Aufstieg zum
Vorder Glärnisch

Die schuttigen und abschüssigen
Glärnischplangge

Bifertenstock und Tödi
vom Vorder Glärnisch

Vrenelisgärtli vom
Vorder Glärnisch

Die senkrechten Abstürze des
Vrenelisgärtli mit angelegtem Weg

Vorder Glärnisch mit seinem
nicht alltäglichen Normalaufstieg

Die senkrechten Abstürze des
Vrenelisgärtli mit angelegtem Weg

Die senkrechten Abstürze des
Vrenelisgärtli mit angelegtem Weg

Klöntalersee
im Abstieg

Neben dem beliebten Normalaufstieg ab Hinter Saggberg bietet der Vorder Glärnisch mit seinen allseitig offenen Flanken eine unbeschränkte Auswahl an meist steilen Routen in vorwiegend zweifelhaftem Fels. Der Routenbeschrieb bezieht sich auf die Normalroute.

Touren-Tipp: Von der Alp Hinter Saggberg (1053 m), dem markierten Weg über Stäfeli zur Schafalp Gleiter aufsteigen. Im Gleiter beginnt dann der wesentliche und interessanteste Teil des Anstiegs, bei dem begrünte und schuttige Steilrampen und kurze Wandstufen oder Felsriegel einander abwechseln. Am oberen Rand des Riesentrichters findet dies ein Ende, ab hier beginnen die schuttigen und abschüssigen Glärnischplanggen. Am besten bald schräg nach links zum Nordwestgrat halten und diesem in der Südflanke zum Gipfel folgen.

Abstieg: Der Abstieg bietet die Möglichkeit einer kleinen Runde: Dem Südwestgrat folgen ins Furggle, hier nach rechts zum Punkt 2087 zur Aufstiegsroute. Der Aufstiegsroute folgen bis zur Schafalp Gleiter. Hier die markierte Route verlassen, denn ein spektakulär in den senkrechten Abstürzen des Vrenelisgärtli angelegter Weg führt nun zur Alp Mittelstafel (1450 m). Hier stark rechts halten und über Vorder Schlattalpli, Tschingel zurück nach Hinter Saggberg.

Zum Vorder Glärnisch sind es rund 1300 Höhenmeter und etwa 4 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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