Schiberg (2044 m), Plattenberg (20825 m), Brünnelistock (2133 m),
Rossalpelispitz (2075 m) und Zindlenspitz (2097 m)

liegen in den Kantonen Schwyz und Glarus.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Blatt Nr. 1153 Klöntal.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Wägitalersee ist ein Stausee im Kanton Schwyz. Der See ist von den Bergen Gross Aubrig, Fluebrig, Ochsenchopf, Mutteristock, Redertenstock, Zindlenspitz, Rossalplispitz, Brünnelistock, Schiberg und Bockmattli umgeben. Der Speichersee liegt komplett in der Gemeinde Innerthal, die auch die einzige Ortschaft am See ist.

Der Schiberg besteht eigentlich aus vier fast gleich hohen Erhebungen. Den meisten Besuch erhält aber nur der Südgipfel P.2043. Am einfachsten wird der schöne Aussichtspunkt über dem Wägitalersee über Furgge (P.1905) erreicht.

Der Plattenberg ist eher der stille Nachbar des Schiberg. Mit seinen eindrücklichen und interessanten Karrenfelder und Plattengebilde kann er nur empfohlen werden. Auch sein exponierter Tiefblick von der 500 m hohen Nordwand hinunter ist ein Erlebnis.

Der Brünnelistock ist imposant im Aufbau und eindrucksvoll in der Form: so präsentiert er sich zuhinterst in der Hohfläschmatt. Vom Zindlenspitz aus zeigt er sich als steil aufragende Pyramide, die den vorgelagerten Rossalpelispitz überragt. Er liegt etwa 1500 m nordöstlich auf demselben Grat wie der Zindlenspitz. Dem Grat der die natürliche Grenze zwischen den Kantonen Glarus und Schwyz bildet.

Der Rossalpelispitz nimmt im Kranze der Wägitalerberge ebenfalls eine bedeutende Position ein und bildet ein lohnendes Tourenziel. Er befindet sich auf der Grenze zwischen dem Wägital und dem Oberseetal. Der Gipfelbereich des Rossalpelispitz ist mit soliden Drahtseilen gesichert. Gewöhnlich wird er in der Überschreitung vom Zindlenspitz zum Brünnelistock besucht.
Der Rossalpelispitz ist zusammen mit dem Zindlenspitz auf dem Gemeindewappen von Innerthal in Weiss mit rotem Hintergrund rekonstruiert.

Der Zindlenspitz galt schon seit jeher als berühmte Aussichtswarte. Er nimmt unter den Wägitaler Gipfeln eine dominierende Stellung ein und war früher der meistbesuchte Berg der Umgebung. Diesen stolzen Rang musste er an Bockmattli und Mutteristock abtreten. Der kecke Berg ist ein Blickfang über dem Wägitalersee und fordert zu einer Besteigung geradezu heraus. Auf dem Gipfel bietet sich eine herrliche Aussicht in die umliegenden Berge.

Tourenfotos Oktober 2006

Grat zwieschen Fanenhöli
und Bärenpfad

Aufstieg zum
Schiberg

Schiberg mit seinen vier fast
gleich hohen Erhebungen

Plattenberg, Brünnelistock und
Rossalpelispitz vom Schiberg

Schiberg von Furgge
bei etwa P.1905

Plattenberg von Furgge
bei etwa P.1905

Schiberg vom
Plattenberg

Plattenberg von Murli
bei etwa P.1910

Brünnelistock von Murli
bei etwa P.1910

Aufstieg zum
Brünnelistock

Brünnelistock
von P.2075 aus

Rossalpelistock und Zindlenspitz
vom Brünnelistock

Brünnelistock
vom Rossalpelispitz

Rossalpelispitz vom Rossalpeli
bei etwa P.1902

Rossalpelispitz und Brünnelistock
vom Zindlenspitz

Zindlenspitz von
Zindlen P.1535

Aufstieg: Vom Wägitalersee bei der Ziggenbucht dem Wanderweg folgen über Aberliboden nach Hohfläschen. Hier links halten Richtung Almismatt (Bärenpfad). Zwischen Almismattwald und Almismatt beginnt der Grat, der über P.1799 und P.1948 zum Schiberg führt. Nach Überschreitung des Schibergs zur Furgge (P.1905) absteigen. Auf sichtbaren Pfadspuren zum Plattenberg aufsteigen. Richtung Murli P.1910 absteigen und wieder aufsteigen über P.2075 zum Rossalpelispitz. Ab hier den blau-weissen Markierungen über den Rossalpelispitz nach Rossalpeli (P.1902) folgen. Zuerst dem Grat (Ketten) folgen. Später, auf der linken Seite, führt der rot-weisse Wanderweg zum Zindlenspitz.

Abstieg: Vom Zindlenspitz dem Wanderweg folgen über P.1853 nach Zindlen (P.1535) und Aberliboden zum Wägitalersee zurück.

Die Tour führt meistens dem Grat entlang oder stellenweise rechts des Grates vom Schiberg zum Zindlenspitz. Für sichere und ausdauernde Berggänger kann die aussichtsreiche Gratüberschreitung nur empfohlen werden.

Zum Zindlenspitz sind es rund 1800 Höhenmeter und etwa 8 bis 9 Std für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.



Zindlenspitz (2097 m) Redertenstock (2292 m)

Tourenfotos Juli 2016

Zindlenspitz von etwa
Aberli

Zindlenspitz von etwa
Hohfläschen

Zindlenspitz von etwa
P.1592

Zindlenspitz von etwa
1700 m

P.1901 — Nordostgrat — Zindlenspitz
von etwa Rossalpeli

Zindlenspitz vom
Nordostgrat

Lachenstock — Redertengrat
von der Zindlenspitz

Schiberg — Plattenberg — Brünnelistock — Rossälplispitz
von der Zindlenspitz

P.1883 — P.1941 — Lachenstock
von etwa P.1979

Lachenstock — Redertenstock
von etwa P.2003

Redertengrat — Redertenstock
vom Lachenstock

Redertenstock — Mutteristock
von etwa P.1986

Redertenstock
von etwa P.2080

Redertenstock und
Nordostgrat

Aufstieg über den
Nordostgrat

Aufstieg über den
Nordostgrat

Lachenstock — Zindlenspitz
vom Redertenstock

Abstieg über den
Nordostgrat

Abstieg von P.2213
nach Matt

Mutteristock — Mutteriberg
von etwa Matt

Aufstieg: Vom Wägitalersee bei der Ziggenbucht dem Wanderweg folgen über Aberliboden nach Hohfläschen — Hohfläschenmatt bis zu P.1592. Nun über den blau weiss markierten Weg an Rossalpeli vorbei zu P.1901, dem tiefsten Punkt zwischen Rossalpeli und Zindlenspitz.
Zuerst dem ausgesetzten Nordostgrat (Ketten) folgen. Später, auf der linken Seite die Zindlenspitz traversieren zu P.1979 am Südostgrat, hier nun über den rot-weiss markierten Südostgrat hoch auf den Zindlenspitz.

Abstieg: Vom Zindlenspitz auf dem Wanderweg zurück zu P.1979. Ab hier nun keine Markierungen und weglos, meistens dem Grat entlang, in Südlicher Richtung zum Lachenstock. Weiter über den Redertengrat an P.1936 — P.1986 — P.2053 — P.2080 vorbei zu P.2213.

Aufstieg: Von P.2213 über den Nordostgrat hoch zum Redertenstock.

Abstieg. Zurück auf der Aufstiegsroute zu P.2213. Hier in Richtung Matt weiter absteigen und über die Rinderweid und den Schlunenwald zum Südende des Wägitalersee.

Zum Redertenstock sind es rund 1850 Höhenmeter und etwa 5 ½ - 6 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

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