Der Piz Terri (3149 m) liegt in den Kantonen Tessin und Graubünden.
Landeskarten der Schweiz der Schweiz 1:25 000 Nr. 1233 Greina.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

1801 oder 1802 wurde der Gipfel des Piz Terri erstmals von Pater Placidus a Spescha erklommen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Was damals noch eine herausragende Pioniertat war, ist das erreichen des Gipfels heute ein mässig anspruchvolles Ziel. Denn seine Besteigung ist leichter, als sein Blick von unten dies vermuten lässt. Was sich am Piz Terri nicht gross geändert hat, ist die beeindruckende Aussicht vom Gipfel. Gegen Süden das Rheinwaldhorn (3402), gegen Norden sieht man den Tödi, der höchste Glarner und viele weitere Gipfel, die mit dem Piz Terri einiges gemeinsam haben. Sie wurden alle in der Zeit zwischen 1782 und 1806 erstbestiegen.
Wie ein riesiger schwarzer Block steht er im Süden über der weltberühmten Greinaebene, die schon alleine einen Besuch wert ist. Der Piz Terri ist ein leichter Dreitausender, doch bietet er einiges was einen richtigen Berg ausmacht: viele hundert Höhenmeter Auf- und Abstieg, viel Gras und Geröll, der Gletscher ist leider durch die globale Erwärmung weggeschmolzen und eine allerdings kurze Kletterpassage (kleines Couloir beim Beginn des Westgrates mit griffigem sehr gutem Fels).

Tourenfotos August 2007

Pizzo di Güida und Piz Terri
vom Lago di Luzzone

Lago di Luzzone von
Garzott P.1630

Piz Terri und Sattel P.2699
vom Valle di Güida

Piz Terri und Sattel P.2699
vom Valle di Güida

Piz Terri mit Westgrat nach dem
Ausstieg vom Couloir

Gletschersee P.2586 und Piz Greina
vom Piz Terri

Tödi höchster Glarner und Biefertenstock
vom Piz Terri

Gletschersee
links umgehen

Piz Terri vom
P.2586.

Abstiegsroute von P.2586
und Piz Ner vom Val Canal

Die Greina-Ebene ist schon ein Besuch wert
vom Val Canal

Lago die Luzzone
von Cap. Motterascio CAS

Rundtour-Tipp: Von der Lago di Luzzone auf dem gut ausgebauten Hüttenweg zur Cap. Motterascio Cas. Von der Hütte auf weiss-blau-weiss markiertem Weg gegen P.2276 und ins Valle di Güida. Die Markierungen werden spärlicher, doch der Wegverlauf bleibt dank des Geländes und Steinmännchen ersichtlich. Über Geröll wird der Sattel P.2699 erreicht. Von dort gelangt man auf der Nordseite (Bündner Seite) auf deutlichen Spuren und im Zickzack kurz vor P.2898. Man überwindet dank einem gut gestuften Riss ein kurzes, nicht exponiertes Wändchen, und erreicht so den P.2898 am beginn des Wstgrates. Anschliesend auf Wegspuren, die einige Meter rechts und auf dem Gratkamm durch abschüssiges, feinsplittriges Gelände führen, zum Gipfel des Piz Terri.
br> Abstieg: Auf der Aufstiegsroute zu P. 2699 zurück. Auf teils sichtbaren Wegspuren zum Gletschesee, der See wird vorteilhaft links umgangen, um P. 2586 zu erreichen (einzelne Steinmänner aber keine Markierungen ab P. 2699). Auf der Piz Ner Seite ins Val Canal absteigen, von wo der Wanderwg im Plaun la Greina erreicht wird. Dem Wanderweg folgend über Crap la Crusch 2259 zur Cap. Motterascio CAS. Auf dem Hüttenweg zur Alp Garzott am Lago di Luzzone absteigen. Auf der Alp Garzott ist ein sehr guter Alpkässe erhältlich.

Zum GPiz Terril sind es rund 1550 Höhenmeter und etwa 4 Std.
und etwa 9 Std. für die Rundtour.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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