Falknis (2562 m) liegt im Kanton Graubünden.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr.1155 Piz Sargans und Nr.1156 Schesaplana.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Falknis ist eine Bergspitze über dem Rheintal im Kanton Graubünden. Er ist auch das Eingangstor zur Bergwelt Graubündens. Mit seinen hohen, westseitigen Wandfluchten bietet der Berg einen herrlichen Tiefblick zum Churer und St. Galler Rheintal und dessen Flussverlauf der bis hinunter zum Bodensee einsehbar ist.
Von der Bündner Herrschaft aus gesehen erscheint der Falknis unnahbar und bedrohlich, von Sargans aus spürt man förmlich das gewaltige Felsmassiv mit seinen über 2100 Höhenmeter.
Doch der Falknis ist durch die steile Südflanke, auf einem gut angelegten aber klar weiss-blau-weiss markiertem und zum Teil mit Ketten versehen Bergweg besteigbar, jedoch sind stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Man kann geteilter Meinung sein, warum man diesen Gipfel besteigen muss: Aus unserer Sicht rechtfertigen das immerhin drei Gründe. Er ist ein toller Wandergipfel, er bietet ein wunderbare Fernsicht und dazu seine einmalige Lage die seinesgleichen sucht..
Wer die Überschreitung des Falknis in St. Luzisteig beginnt und sich zum Ziel gesetzt hat die Tour über Guscha in St. Luzisteig wieder zu beenden, merkt spätestens unter dem Gipfelkreuz, dass sich der Tag noch etwas in die Länge ziehen wird. Der Talboden des Rheintals scheint erstaunlich weit weg und liegt vor allem ziemlich tief unten.
Es gibt Gipfel, die lassen sich ohne Hüttenunterstützung kaum besteigen: zu abgelegen, um Auf- und Abstieg in einem Tag aus der Talsohle zu schaffen. Für konditions- und willensstarke Berggänger ist der Falknis trotz seinem Höhenunterschied von etwa 2000 m als Tagestour machbar.

Tourenfotos September 2010

Falknishorn oder Maxorakopf
von etwa P.816


Falknistürme
von etwa P.1743


Falknistürme von etwa
Unter den Türm


Aufstieg
Unter den Türm


Aufstieg
Unter den Türm


Fläscher Fürggli P.2247
von etwa P.2055 m


Falknishorn und Falknis von
Fläscher Fürggli P.2247


Falknis Ostgrat
von etwa 2300 m


Falknis Ostgrat
von etwa 2500 m


Buchs vom
Falknis


Landquard vom
Falknis


Vom Falknis
zum Falknishorn


Vom Falknis
zum Falknishorn


Falknis vom
P.2451 aus


Abstiegsroute Richtung
Maxorahöhi oder Guschasattel

Falknishorn oder Maxorakopf
von St. Luzisteig

Aufstieg: Vom Parkplatz an der Luzisteigstrasse (P.691) durch das Gleggtobel bis Loch (P.977). Von hier windet sich der Enderlinweg in steilen Kehren hinauf zur Enderlinhütte. Von der Hütte durch die steile Südflanke unter die Felsbarriere der Falknistürme, ausgesetzt unter ihnen hindurch und durch eine breite Rinne zum Fläscher Fürggli.
Weiter über den Südgrat zum Gipfel des Faklnis (2562 m).

Abstieg: Bis zur Bergwegtafel (Guschasattel-Guscha-St. Luzisteig-Lawena) am Südgrat. Abstieg zum Mazorakopf (2451 m), weiter über den Nordwestgrat (Guschagrat) zur Maxorahöhi oder Guschasattel (2045 m). Nun nach Unter Meren und Guscha (1112 m), in südlicher Richtung am Guschaturm vorbei zurück nach Luzisteig.

Zum Falknis sind es rund 2000 Höhenmeter und etwa 4 bis 5 Std.
Für die Rundtour sind es etwa 9 - 10 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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