Furggeltihorn (3043 m)
liegt im Kanton Graubünden.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1234 Vals — 1253 Olivone — 1254 Hinterrhein.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Zwischen dem Läntatal und Canaltal liegt das Furggeltihorn, ein 3023 m hoher Berggipfel und er gehört zur Güferhorn-Fanellhorn-Gruppe zuhinterst in der faszinierenden Gebirgslandschaft des Valsertals. Der Gipfel befindet sich vollständig auf dem Gemeindegebiet von Vals im Kanton Graubünden. In seiner Nähe liegen das Zervreilahorn im Norden, das Fanellhorn im Osten, Güferhorn mit seinem Güfergletscher, Läntahorn und Schwarzhorn im Süden und Pizzo di Cassimoi und Pizzo Cassinello im Westen. Unzugänglich sind alle diese benachbarten Gipfel des Furggeltihorn aber keineswegs.
Nordwestlich des Furggeltihorn befindet sich die Länta Hütte der Sektion Bodan.
Von der Länta Hütte führt ein markierter Bergwanderweg über das Furggelti zum Zervreilasee. Daher bildet das Furggeltihorn mit seinen eindrücklichen Steinplatten-Plateau vom Pass aus ein attraktives Gipfelziel und man kann es sich kaum vorstellen, dass dieser Gipfel trotz des vielen Gerölls öfters bestiegen wird.
Auch der grau-weisse Güfergletscher liegt in einer Zeit voller Veränderungen durch die warmen Temperaturen in den vergangenen Jahren. Wie lange noch ist er vorhanden? Nirgends lässt es sich darüber besser nachdenken als auf dem Furggeltihorn der eine ideale Perspektive bietet auf den diesen Gletscher. Kaum anderswo ist die Gefahr der Erosion so gross wie im Gebirge – schmelzen die Gletscher noch schneller ab und nimmt die Verschmutzung der Luft zu, gerät das gesamte Ökosystem in Gefahr.
Das Güferhorn ist zusammen mit Zervreilahorn und Furggeltihorn auf der Etikette des Valserwassers abgebildet.

Der Zervreilasee liegt in der Gemeinde Vals. Der Name stammt von dem Dorf Zervreila, das unterging, als der See 1957 durch eine Bogengewichtsmauer aufgestaut wurde. Zu erreichen ist der Stausee nur von Ilanz her durch das Valsertal. Letzte grössere Ortschaft vor dem Stausee ist Vals. Eingebettet ist der See zwischen dem Frunthorn (3030 m), dem Fanellhorn (3124 m) und dem Zervreilahorn (2898m). Oberhalb des Sees, in der kleinen Siedlung Frunt, steht die St. Anna-Kapelle.

Tourenfotos August 2017

Zervreilasee von etwa
Hornbach P.1872

Zervreilahorn von etwa
P.2047

Brochenhüreli — Zervreilahorn
von etwa P.2289

Furggeltihorn — Furggelti
von etwa Ober Butz

Furggeltihorn von etwa
Furggelti

Furggeltihorn von etwa
P.2768

Furggeltihorn
Nordgrat

Furggeltihorn
Nordgrat

Pizzo di Cassimoi — Pizzo Cassinello — Garenstock — Plattenberg — Torrone di Garzora — Piz Scharboda
vom Furggeltihorn

Güferhorn — Güfergletscher
vom Furggeltihorn

Abstieg Furggeltihorn
zu P.2898

Furggeltihorn von etwa
P.2898

Abstieg zu P.2789 — P.2598
von etwa P.2898

Furggeltihorn von etwa
P.2598

Zervreilasee von etwa
P.2598

Zervreilasee von etwa
Ober Butz

Aufstieg: Vom Parkplatz bei der Kapelle St. Anna oberhalb des Zervreilasee zu Fuss oder mit dem Bike der Alpstrasse entlang über die Canalbrücke bis zum Wegweiser westlich des Hornbach (P.1872). Nun folgt man dem markierten Bergweg an P.2047 — P.2289 — Ober Butz vorbei bis zum Furggelti (P.2712). Markierungslos folgt man meistens dem Grat über die Steinplatten - Blockfelder und Geröll des Furggeltihorns- Nordgrat zur seiner Gipfelabflachung und über diesen erreicht man schliesslich das Tagesziel den Kulminationspunkt des Furggeltihorn (P.3043).

Abstieg: Über den Ostgrat zu P. 2898. In nördlicher Richtung an P.2789 vorbei bis etwa zu P.2598, wo man wieder den markierten Bergweg vom Zervreilasse zum Furggelti erreicht. Dem Bergweg folgen zurück zum Zervreilasee und über die Alpstrasse zum Parkplatz bei der Kapelle St. Anna.

Zum Furggeltihorn sind es rund 1200 Höhenmeter und etwa 3½ bis 4Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T4 = Alpinwandern.

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