Riedchofpf oder Ronggspitz (2551 m))
liegt im Kanton Graubünden.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1177 Serneus.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Gebirge entstanden vor etwa 100 Millionen Jahren, da bewegte sich der afrikanische Kontinent gegen Europa. Dabei wurden die dazwischen liegenden Gebiete mit unvorstellbaren Kräften übereinander geschoben, gefaltet und in die Höhe getrieben.
Doch schon während ihrer Entstehung verwittern sie wieder. Alles, was auf der Welt einsteht altert, die entstandenen Berge werden wieder abgetragen durch Wind, Eis und Wasser die das Gestein lösen und verkleinern. Dieses wachsen und verschwinden in scheinbarer Bewegungslosigkeit betrifft auch den Riedchopf (Ronggspitz ).
Dieser eher unscheinbare Berg liegt in der Bergwelt Graubündens zwischen St. Antönien und Gargellen die beileibe keine Vorstellung brauchen.
Der Berg liegt zudem noch auf der Landesgrenze zwischen Österreich und der Schweiz. Nicht, dass er kein richtiger Gipfel wäre, in der langen Bergkette die sich vom Gruobenpass bis zum Madrisahorn hinzieht, aber er ist nicht die markanteste Erhebung in dieser Kette. Der eindeutigste Höhepunkt nimmt das 2826 m hohe Madrisahorn für sich in Anspruch.
St. Antönien und Gargellen bieten ein gutes Wanderwegnetz auf den Riedchopf und auf viele Berggipfel in seiner näheren Umgebung. Dieses Wegnetz und die abwechslungsreiche Landschaft tragen zur Beliebtheit dieser Gegend bei und alleine wird man hier an schönen Sommertagen kaum Unterwegs sein.
Egal, von welcher Seite man den Rietchopf erreicht oder Überschreitet, er bietet grundsätzlich eine fantastische Aussicht auf die Landschaftlich und reizvollen Berggipfel in seiner Umgebung.

Tourenfotos Oktober 2019

Gafiatal — Plattenflue
von etwa Sunnistafel

Sunnwang — Gargällerchöpf
von etwa Talegg

Von P.2213 oberhalb Sunnwang
zum Gafiersee

Von P.2213 oberhalb Sunnwang
zum Gafiersee

Madrisahorn 2825 m.
Gafiersee

Vom Gafiersee zu
P.2481

Gämpiflue — Sulzflue
Schijenflue — Schollberg

Vom Gafiersee zu
P.2481

Schollberg — Riedchopf oder Ronggspitz — Alpeltitälli — Gargäller Joch oder St. Antönier Joch
von P.2481

P.2481 — P.2434
und Gargäller Joch

P.2481 — Riedchopf — P.2481
von etwa P.2434i

Riedchopf von etwa
P.2501

P.2501 — P.2538
vom Riedchopf

Schesaplana — Drusenfluh — Sulzfluh — Schijenflue
vom Riedkopf oder Ronggspitz

Schollberg mit Ostgrat
von P.2538

;
Alpetitälli von etwa
P.2501

Gämpiflue und
Alpeltitälli

Matten von etwa
Alpelti

Aufstieg: Von St. Antönien Litzirüti zum Parklatz Nr.12 bei Dörfji im Gafiatal.
Dem markierten Bergwanderweg folgen, der Richtung Rätschenjoch und Rätschenhorn führt. Zuerst flach ansteigend vorbei an Sunnistafel bis zur Verzweigung bei P.2002.
Weiter auf dem Bergwanderweg der zum Gafiersee auf 2305 m. führt.
Vom See dem Weg zum Gargäller Joch (St . Antönier Joch) folgen.
Ab dem Joch immer dem Gratweg entlang, an P.2434 und P.2481 vorbei bis etwa P.2501.
Zum Schluss folgt noch ein kurzes Gratstück über gut begehbares, aber etwas exponiertes Gelände. Den Felsblock zum Gipfelkreuz des Riedchofpf umgeht man wahlweise links oder rechts.

Abstieg: Auf dem Bergwanderweg durch das Alpelitälli (P.2167) und Alpelti (P.1793) zurück zum Parklatz Nr.12 bei Dörfji im Gafiatal.

Zum Riedchopf oder Ronggspitz sind es rund 1100 Höhenmeter und etwa 3½ Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T3 = Anspruchsvolles Bergwandern

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