Fleckistock (Rotstock 3416,5 m) liegt im Kanton Uri.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1211 Meiental und Nr. 1231 Ursenen.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der höchste Berg des Kantons Uri wäre ja der Dammstock (3630 m), der wird aber mit dem Wallis geteilt. Der höchste Gipfel, der ganz auf Urnerboden steht, ist der Fleckistock (auch Spitzliberg genannt).
Der Gipfel zeigt sich von der einen Seite als kühne und mächtige Pyramide, von der andern als elegante Spitze und ragt über einem in hohen Felswänden abstürzenden mächtigen Sockel auf. Er hat eine ganz besonders schöne rote Färbung. Darum sein zweiter Name Rotstock. Zum ersten Mal bestiegen wurde er 1864.

Die Fleckistock-Kette trennt das Voralptal vom Meiental und zieht als scharf ausgeprägter Felskamm von Nordwesten (Sustenpass Stucklistock) nach Südosten über den Fleckistock zum Rorspitzli.
Die Touren im Fleckistock-Gebiet sind Oasen der Ruhe und zahlreiche Wildbegegnungen (Gämsen und Steinböcke) sind hier nicht ausgeschlossen. Die Kette, die jedes Bergsteigerherz höher schlagen läst, bietet klassische, leichte Klettereien auf schöne Gipfel. Die Qualität des Gesteins (Schutt und Geröll) lässt allerdings zu wünschen übrig. Der Fleckistock-Gipfel ist ein imposanter Aussichtsgipfel, der die Zeit vergessen lässt.

Tourenfotos Oktober 2005

Blick ins Voralptal
von Horefelli 1786 m

Aufstieg zum Fleckistock
von etwa 2400 m

Sustenhorn von etwa
2600 m

Fleckistock und
Vorgipfel P.3251

Bick über den Südwestgrat
zum Vorgipfel 3251 m

Bick über den Südwestgrat
zum Vorgipfel 3251 m

Fleckistock (hinten) mit Südgrat
vom Südwestgrat

Fleckistock (hinten) mit Südgrat
vom Vorgipfel bei etwa 3250 m

Letzte Steilstufe vor dem
Fleckistock-Gipfel

Steinmann auf dem
Fleckistock Gipfel

Stucklistock 3308 m
vom Fleckistock

Sustenhorn vom
Fleckistock

Abstieg vom Fleckistock
zu P.3251

Abstieg vom Fleckistock
zu P.3251

Aufstieg: Beim Parkplatz oder der Postautohaltestelle bei der zweiten Kurve nach Wiggen die Voralpreuss überqueren und dem gut markierten Weg auf der östlichen Seite zur SAC-Voralphütte folgen. Von der Hütte auf dem blau-weiss markierten Weg nach Hüblen (2462 m). Nun über Schutt und Geröll zum Einstieg in die Südwest-Rippe bei Punkt 2837 m. Der Rippe folgen bis zum Punkt 3251 m, dort links halten, dem Südgrat folgen zum Fleckistock (3416,5 m).

Abstieg: Gleich wie Aufstieg oder bei 3251 m über den steil abfallenden Grat in anregender Kletterei zur Fluelücke, hier das steile Couloir hinunter zur Aufstiegsroute.

Zum Fleckistock sind es rund 2000 Höhenmeter und etwa 6 bis 7 Std.
SAC Schwierigkeitsgrad: WS = wenig schwierig.

2000 Höhenmeter hinauf und auch wieder hinunter und etwa 10 bis 11 Std. verlangen doch einiges an Kondition. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Tour in zwei Etappen zu bewältigen, wobei man bis zur Voralphütte 1887 m der SAC- Sektion Uto mit 48 Schlafplätzen aufsteigt, und tags darauf dem Gipfel seine Ehre erweist.
Voralphütte Tel. 033 / 975 11 10.

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