Höch Pfaffen (2458 m) und Camperstock (2273,9 m liegen im Kanton Uri.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1172 Muotatal, und Nr.1192 Schächental.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Höch Pfaffen und der Gamperstock, diese zwei unscheinbaren Berggipfel, liegen auf der Nordseite des Schächentals. Die ganze Nordseite mit ihrem rauen, zerklüfteten Kalk und zum Teil mehr oder weniger starken hervortretenden Gipfelpunkten zieht sich vom Hagelstock über den Eggbergen bis zum Märcher Stöckli am Klausenpass. Die ganze Bergkette ist mehr oder weniger miteinander verbunden. Für eine Bergtour auf diese beiden Aussichtsgipfel, auf der sonnigen Südlage zwischen dem Schächental und dem Muotathal bietet sich ein herrlicher Spätherbsttag in der Nebensaison geradezu an. Berggänger, welche die Sonne ganztägig trotz tiefem Sonnenstand geniessen möchten und in einem Gebiet unterwegs sein wollen, welches definitiv von den grossen Massen verschont ist, sind hier bestens bedient. Etwas ist auf jeden Fall klar: Das Gebiet eignet sich vorzüglich für Roundtouren in einer interessanten und landschaftlich eindrucksvollen Umgebung. Der ambitionierte Bergsteiger freilich interessiert sich weniger für diese Gipfel, als vielmehr für die prächtig aufgestellten Nachbarsgipfel wie die Schächentaler Windgällen, Schärhorn oder Ruchen-Nordwand.
Vom Gipfel des Höch Pfaffen bietet sich einem ein überwältigendes Bild in die Felswände der Schächentaler Windgällen und einem Panorama mit Rossstock, Chaierstock, Blüemberg, Schächentaler Windgällen mit Älper Tor.

Das Schächental ist ein Seitental des Kanton Uri. Seinen Namen verdankt das Tal dem Gewässer Schächen, einem etwa 18,8 Kilometer langer rechter Nebenfluss der Reuss. Der Fluss Schächen entspringt auf etwa 2'222 m am Chammliberg auf dem Gemeindegebiet von Unterschächen, das die Schmelzwasser der umliegenden Berge aufnimmt und sie zur Reuss und damit in den Vierwaldstättersee transportiert. Bei Unterschächen wird das Schächental von dem südlichen Brunnital erreicht. Abgeschlossen wird das Tal durch den bekannten Klausenpass. Der Pass ist fraglos ein wichtiger übergang vom Urner- ins Glarnerland. Die Passhöhe scheint an schönen Sommertagen der Treffpunkt vieler Motorradfahrer zu sein.

Das Schächental ist nicht nur das Riesenangebot an zahlreichen Kletter- und Wanderrouten bekannt, sondern auch durch den Schächentaler Höhenweg. Dieser schöne Höhenweg verläuft vom Klausenpass bis zu den Eggbergen oberhalb Flüelen am Vierwaldstättersee

Tourenfotos November 2015

Berglichopf und P.2622
von etwa Parkplatz Butzli

Berglichopf und P.2343
von etwa P.2079

Im Aufstieg zu
Rund Egg P.2343

Im Aufstieg zu
Rund Egg P.2343

Höch Pfaffen von P.2343


Höch Pfaffen von etwa P.2348


Höch Pfaffen von etwa
P.2383

Schächentaler Windgällen
von Höch Pfaffen

Höch Pfaffen im Aufstieg
nach Oberalp

Höch Pfaffen im Aufstieg
nach Oberalp

Oberalp von etwa
Berglichopf P.2238

Gamperstock und Rindermatt
von etwa P.2075

Sirtenstock und Gamperstock
von etwa Rindermatt

Sirtenstock von etwa
Dürr Seeli

Gamperstock von etwa
P.2012

Gamperstock von etwa
Grätli P.2186

Sirtenstock - Schwarz Stock - Höch Pfaffen
vom Gamperstock

Gampergrättli vom
Gamperstock

Gampergrättli
und Stock

Gamperstock von etwa
P.2116

Stock von etwa oberhalb
Ober Gisleralp

Von etwa Ober Gisleralp aus
Richtung Heger Tristel

Von etwa Heger Tristel
Richtung Mettener Butzli

Aufstieg: Beim Parkplatz vor der Alp Mettener Butzli zweigt ein nicht markierter Pfad in Richtung des mächtigen Felskessel rechts vom Berglichopf ab. Er führt in einCouloir in diesem Felskessel, das von unten kaum passierbar erscheint. Dieses Couloir kann ohne grosse Schwierigkeiten begangen werden. Nach dessen Durchstieg erreicht man das Plateau zu Füssen der Schächentaler Windgällen. Auf Wegspuren in Richtung westen zu P.2343 mit Gipfelkreuz und Sitzbänklein (Rund Egg ohne Namen auf der Karte). Weiter auf sichtbaren Wegspuren an etwa P.2348 und P.2362 zu P.2383 am Verbindungsgrat Schwarzer Stock - Höch Pfaffen. Dem Grat folgen zum Kulminationspunkt des Höch Pfaffen (2459m).

Abstieg: Zurück auf dem Grat bis kurz vor P.2383. Auf nicht immer sichtbaren Wegspuren nordwärts Richtung Oberalp zu etwa P.2075. Über Grundplanggen weglos weiter zu P.1870 Chli Dürr Seeli.

Aufstieg: Von Chli Dürr Seeli über Seeplangg bis zum Grättli (P.2186). Der alte markierte Wanderweg wurde leider in der zwieschenzeit aufgegeben und ist daher nur noch teilweise schwach erkennbar. Nun dem Ostgrat folgen zum Gipfel des Gamperstock (2273.9m).

Abstieg: Über den Westgrat (Grashalden) zum Geisgrätli bis zur neuerstelten Alpstrasse, die von der Alp Bodmer zur Gisleralp führt. Weiter zum Schächentaler Höhenweg und auf diesem zurück zum Mettener Butzli.

Zum Gamperstock sind es rund 1100 Höhenmeter und etwa 7 bis 8 Std. für die Rundtour

Startseite