Schwalmis (2246 m), Risetenstock (2289 m), Brisen (2403 m) und Hoch Brisen (2412 m)
liegen im Kantonen Uri und Nidwalden.
Landeskarten der Schweiz 1:25 000 Nr. 1171 Beckenried

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Die markante Bergkette, die sich vom Oberbauenstock bis zum Brisen erstreckt, mit ihren Gipfeln Oberbauenstock, Zingel, Gandspitz, Jochlistock, Schwalmis, Risetenstock und Brisen liegt südlich des Vierwaldstättersees. Der See entstand in der letzten Eiszeit vor 12000 Jahren aus dem Reussgletscher und hat eine stark verzweigte Form.
Auffällig an der Bergkette südlich des Sees ist die günstige Höhenlage, die freien Kämme und durch das kuppenreiche Alpgelände üben die Gipfel und Gratroute eine ungeheure Anziehungskraft auf Bergwanderer aus. Sie sind daher ein beliebtes Ausflugsziel in der Bergwanderregion der Zentralschweiz. Viele Wege führen zu diesen Gipfeln, das erstaunt jedoch nicht weiter, denn oft genug liegt das Paradies vor der eigenen Haustüre, man muss es nur entdecken.
Die ganze Kette bildet auch ein Teil der Kantonsgrenze zwischen Uri und Nidwalden.
Jeder der schon einmal an dieser Bergkette unterwegs war, geniesst an klaren Tagen ein überwältigendes Panorama über die Zentralschweizer Alpen, auf die Rigi, einen Teil des Vierwaldstättersees, den Säntis, den Glärnisch, den Tödi und die dominante Gipfelkette des Titlis oder die fernen Viertausender der Berner Alpen.
Ausdauernde und gewandte Gratwanderer können die gesamte abwechslungsreiche und überschaubare Kette vom Brisen im Westen, der als höchster Gipfelstock im Vorfeld der Urner Alpen gilt, bis hin zum Oberbauenstock im Osten begehen.

Der Schwalmis liegt südlich der Klewenalp und ist ein grasbewachsener Gipfel. Von Süden ist er leicht erreichbar und wird dank der prächtigen Aussicht im Sommer viel besucht.

Der Hoh Brisen bildet den Kulminationspunkt zwischen Brisen und Maisander. Mit dem bekannten Brisen ist er durch einen 70 Meter tieferen Sattel, über welcher die Normalroute (keine Wegmarkierung) führt, miteinander verbunden. Der Hoh Brisen ist für den erfahrenen Alpinwanderer sicherlich kein schwierig zu besteigender Berg, aber eine gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf durchaus exponierten Pfaden ist erforderlich und sollte daher nicht unterschätzt werden. Der Gipfel ist im Norden (Steinalp – Beckenrieder Alp) durch steile Schutthalden flankiert, im Osten (Grosstal) und Süden (Sinsgäu - Sulztal) bricht er in wilden, von Runsen durchfurchten Wänden und Graten steil ab.

Isenthal - Grosstal liegt auf der Westseite hoch über dem Urnersee. Bei Beginn des Isentals führt eine schmale, kurvenreiche Strasse hoch in das innere Tal zur Dorfsiedlung Isenthal. Die höchstgelegene Ortschaft der Gemeinde liegt auf der Alp Gitschenen und ist eine ganzjährig bewohnte Siedlung. Die Alp ist nur zu Fuss oder mit der Luftseilbahn erreichbar.

Tourenfotos Juli 2016

Schwalmis von etwa
Gitschenen

Schwalmis von etwa
Ober Bolgen

P.2208 — Schwalmisgaden
von etwa Bei den Seelenen

Aufstieg Seelenen nach
Schwalmisgaden

Schwalmis von etwa
P.2198

Schwalmis
2246 m

P.2208 — Risetenstock — Glattgrat — Brisen — Hoch Brisen — Gratroute
vom Schwalmis

P.2208 von etwa
P.2198

Aufstiegroute zu
P.2208

Abstiegsroute von P.2208
von Hinter Jochli

Hinter Jochli — P.2208 — Schwalmis
vom Risetenstock

Hoch Brisen — Brisen
von etwa P.2256

Brisen von etwa
Schuenegg

Verbindungsgrat Hoch Brisen — Brisen
von etwas unterhalb P.2249

Risetenstock — Schwalmis
vom Brisen

Gratroute zum
Hoch Brisen

Gratroute zum
Hoch Brisen

Gratroute zum
Hoch Brisen

Brisen vom
Hoch Brisen

Uri Rotstock — Brunnistock — Blüemlisalpfirn — Blackenstock — Engelberger Rotstock
vom Hoch Brisen

Abstieg
Hoch Brisen

Abstieg
Hoch Brisen

Abstieg — Wildapeli vom
Verbindungsgrat Hoch Brisen — Brisen

Geissboden — Hintergitschenen
von etwa Steinplanggen

Ausgangspunkt ist die Bergstation der Luftseilbahn Gitschenen im Isenthal - Grosstal. Dem weiss-rot-weiss markierten Wanderweg folgen über Unter Bolgen — Ober Bolgen — P.1962 zur Verzweigung "Bei den Seelenen". Hier hält man sich rechts und ein etwas steilerer Aufstieg führt über Schwalmisgaden zu P.2198. Nun der grasbewachsenen Gratkante entlang zum Gipfel des Schwalmis P.2446.
Der Gratkante entlang zurück zu P.2198 um anschliessend P.2208 zu erreichen (nicht markiert T5).
Kurzer steilerer Abstieg zum Hinter Jochli P.2105 (nicht markiert).
P.2208 kann auf der Südseite über Schwalmisgaden — P.2046 — Hinter Jochli umgangen werden T3.
Vom Jochli wieder auf weiss-rot-weiss markierten Weg zum Gipfelkreuz des Risetenstock P.2289. Weiter geht es dem Grat entlang über den Glattgrat zur Schuenegg P.2167. Eine Variante führt vom der Schuenegg der steilen Nordflanke entlang Steinalper Jochli P.2157. Dieser Pfad ist blau-weiss markiert ausgesetzt und nur für trittsichere Wanderer geeignet.
Vom Steinalper-Jöchli führt der weiss-rot-weiss markierte Weg unterhalb des Nordostgrates zum Brisensattel. Vom Sattel kurzer Aufstieg zum Brisen.
Auf gleichem Weg geht es wieder zurück zum Brisensattel.
Vom Brisen-sattel ist eine deutliche Wegspur auf den ca. 500 m langen Nordgrat zum Hoh Brisen erkennbar. Dem teils schmalen und Ausgesetztem Grat entlang bis zu einer ca. 4 — 4,5 Meter hohe Stufe, die man im Abstieg überwindet (Kletterstelle). Anschliessend weiter dem schmalen und ausgesetzten Grat entlang zum Gipfel des Hoh Brisen.
Nach der Gipfelrast auf gleichem Weg wieder zurück zum Brisensattel. Beim Sattel den weiss-rot-weiss markierten Weg über Wildalpli — Steinplanggen — Geissboden — Oberegg nehmen, um die Bergstation der Luftseilbahn Gitschenen zu erreichen.

Zum Brisen sind es rund 1030 Höhenmeter und etwa 4 bis 4,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: T3 Anspruchsvolles Bergwandern
Zum Hoh Brisen sind es rund 1100 Höhenmeter und etwa 5 Std. und etwa 8 bis 8,5 Std. für die Rundtour
Hoh Brisen Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

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