Rot Grat (2472 m) und Hoch Fulen (2506 m)
liegen im Kanton Uri.
Landeskarte 1:25 000 Nr. 1192 Schächental.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Hoch Fulen und Rot Grat liegen in der Hoch Fulen Bergkette im klassischem Bergkanton Uri. Die Hauptkette erstreckt sich von den Spitzen südwärts zum Hoch Fulen und von diesem westwärts gegen den Bälmeten. Vom Hoch Fulen, dem höchsten Punkt der Kette, erstreckt sich ein flacher Rücken nordwärts zum Wängihorn und ein Seitenkamm südostwärts über den Rot Grat zum Schwarz und Wiss Stöckli. Auch wenn der Rot Grat im Schatten der bekannten und höheren Nachbarn der Windgällen-Kette liegt ist er ein Besuch wert. Der zwischen dem Verkehrs geplagten Reusstal (Seeweli) und dem Griesstal liegende Kamm entpuppt sich als abwechslungsreiche und aussichtsreiche Grattour über einen Gratrücken wo die Hände auch einmal aus den Taschen genommen werden müssen.

Das idyllische Brunnital ist ein etwa sechs Kilometer langes südliches Seitental des Schächentals. Den hintersten Talabschluss bildet die Gewaltige Felsmauer des Gross Ruchen und der Gross Windgällen. Im mittleren Tal führt eine Seilbahn auf die Sittlisalp, eine der grössten Alpen im Kanton Uri und Aufgangspunkt für diese Rundtour.

Der Hoch Fulen, einer der Berge ohne Gipfelkreuz, aber es gibt ein riesiges Steinmannli. Er ist ein breiter Schutt- und Grasgipfel, der nach Norden in Steilwänden abbricht, kann aber gut überschritten werden. Er bietet eine herrliche Sicht zu den gewaltigen Nordabstürzen um Chli Windgällen, Gross Windgällen und Gross Ruchen, sowie die schöne Aussicht zu den Unterwaldner Alpen auf der anderen Seite der Reuss. Er wird ab Unterschächen im Winter oder ab Brunni im Sommer ausgiebig besucht.

Tourenfotos September 2018

Rot Grat von etwa
Alp Butzli P.1965

Schlossstock von etwa
P.2043

P.2388 am Hoch Fulen
von etwa Schlossstock

Hoch Fulen von etwa
P.2247

Hoch Fulen von etwa
P.2320

Hoch Fulen von etwa
2400 m

Sittliser und Aufstiegroute
vom Hoch Fulen

Rot Grat P.2472 — Rinderstock
vom Hoch Fulen

Rot Grat P.2472
von etwa P.2366

Rot Grat-rücken — P.2428 — P.2441 — P.2400 — Gross Windgällen
vom Rot Grat P.2472

441
Hoch Fulen vom
Rot Grat P.2472

Rinderstock vom
Rot Grat P2472

Rot Grat
P.2428

Rot Grat P.2441
von etwa P.2428

Rot Grat P.2441
nach P.2428

Rot Grat P.2472
von etwa P.2441

Schwarz Stöckli von etwa
P.2400

Schwarz Stöckli - Seewligrat
von etwa P.2244

Seewli P.2026 vom
Seewligrat

Hoch Fulen — P.2387
von etwa P.2361

Rot Grat P.2472 — P.2428 — P.2441 — P.2400 — Seewligrat
von etwa Mälchbödemlenen

Aufstieg: Nach einer Fahrt mit der Sittlisalpbahn zur Bergstation Sittlisalp, der rot-weiss markierten Route zum Hoch Fulen folgen. Beim Wegweiser P.1859 die Route rechts zur Alp Butzli P.1965 verlassen. Von der Alp weiter dem rot-weissen Bergweg folgen über P. 2043 — Uf den Stöcken P.2234 — P.2247 — P.2320 (Wegweiser) zum höchsten Punkt des Hoch Fulen.

Abstieg: Vom Gipfel kurzer Abstieg auf markierten Bergweg zum Wegweiser Stich bei P.2289. Hier beginnt die Rot Grat Route T5, die nicht markiert und Weglos ist, aber teils sichtbare Pfadspuren aufweist.
Vom Stich etwa 150 m Querung Richtung Osten, nun über eine steile Gras- und Felsflanke hinauf zur markanten Grasschulter bei P.2472, dem höchsten Punkt des Rot Grats. Nun folgt der wohl schönere Abschnitt, der einfacher zu meistern ist, als der Anblick von weitem es vermuten lässt.
Von P.2472. folgt man konsequent der Gratrücken über P.2428 — P.2441 — P.2400 — 2244 zum markierten Bergweg beim Seewligrat. Der Gratrücken ist nur mässig ausgesetzt und weist immer wieder breitere Stellen auf.
Vom Seewligrat dem Bergweg folgen in das Vorder Griesstal hinunter zur Alp Griesstal P.1906. Weiter über Hoch Gand P.1859 — Eggen P.1685 — Brunni P.1395 zur Talstation der Sittlisalpbahn.

Für die Rundtour sind es rund 1200 Höhenmeter und etwa 7½ - 8 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: T5 = Anspruchvolles Alpinwandern.

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