Foostock (Ruchen 2611 m) liegt in den Kantonen Glarus und St. Gallen.
Landeskarten mit Skirouten 1:50 000 Nr. 247 S Sardona.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Foostock liegt zuhinterst im Weisstannental, in einer herrlichen Bergwelt an der Grenze zum Glarnerland. Der Foostock ist ein allein stehender und sehr schöner Aussichtsberg. Der Blick schweift vom Foostock über den Glärnisch bis zum Beginn der Churfirsten und vom Piz Sardona über Piz Segnas, Laaxer Stöckli, Glarner Vorab, Hausstock bis zum Kärpf. Im Winter besucht man den Foostock von Elm aus, dem hintersten Dorf im Sernftal. Durch seine lange, über den Färispitz oder die Alp Ramin führende Aufstiegsroute ist er ein eher selten besuchter Gipfel. Gute Aufstiegs- und Abfahrtstechnik sind Voraussetzung, da einige abenteuerliche Stellen zu meistern sind: Der Verbindungsgrat von Süden, der etwas ausgesetzte Gipfelaufstieg und wegen der Tageserwärmung die Abfahrt. Wer also Ruhe und Entspannung und die faszinierende Schönheit der einmaligen Bergwelt rund um Elm sucht, findet sie hier bestimmt.
Das Dorf Elm ist weit herum bekannt durch ein Naturschauspiel, das Martinsloch: Bei schönem Wetter fallen die Sonnenstrahlen zweimal im Jahr, jeweils im Frühling und Herbst, durch das Martinsloch, ein 9 x 16 Meter grosses Loch im Fels der Tschingelhörner, genau auf den Kirchturm von Elm.
Früher bediente eine Pferdepost das Tal. Später von 1905 bis 1969, fuhr sogar eine elektrische Schmalspur-Strassenbahn (Sernftalbahn) von Schwanden bis Elm. Die Bahn wurde durch einen Autobusbetrieb ersetzt, aber das ehemalige Stationsgebäude blieb erhalten.

Tourenfotos Jannuar 2008

Aufstieg zum Färispitz
bei etwa 2100 m

Grüenenspitz und Foostöckli
vom Färispitz

Aufstieg zu P.2411
Blick zum Färispitz

Foostock und Foostöckli
von etwa P.2411

Foostock von unterhalb
der Bütziwand

Foostock von oberhalb
der Bütziwand

Nordgrat zum Foostock
von etwa P.2462

Aufstieg am Nordgrat
zum Foostock

Aufstieg zum Foostock
Skidepot etwa bei 2550 m

Foostock von etwa
2550 m

Foostock mit seinem
markanten Steinmann

Blick vom Foostock
zu den umliegenden Gipfeln

Rückweg vom Foostock
zu P.2411

Rückweg vom Foostock
unterhalb der Bütziwand

P.2411 von
Raminer Matt (1897)

Das Tal von Ramin und P.2411
von Mittler Stafel

Aufstieg: Der Ausgangspunkt für diese Tour ist das Stationsgebäude von Elm. Von Elm dem Alpsträsschen folgen über Waldhütten, durch den Raminer Wald und bis Gmein Matt. Nun über Gletti zum Färispitz (2179 m.) Vom Gipfel über den Westgrat zum P.2112 am Verbindungsgrat Grüenenspitz—Färispitz abfahren. Den Verbindungsrat Grüenenspitz—Foostöckli erreicht man durch die Ostflanke des Grüenenspitzes. Am besten ist es, den Grat zwischen P.2289 und P.2411 zu erreichen. Nach dem P.2411 oder unmittelbar unter den Felsen des Foostöcklis nordostwärts hinunter, um den Durchstieg auf das darüber liegende Plateau oberhalb der Bütziwand zu erreichen. Nun zum Westgrat des Foostocks wechseln und in dessen Nordgrat möglichst weit hinauf steigen. Die Skier deponieren und anschliessend, meistens dem Grat folgend, zum markanten Steinmann auf dem Foostock.

Abfahrt: Zurück zum Skidepot, der Aufstiegstour folgend wieder zu P.2411. (Grat Grüenenspitz—Foostöckli) Von P.2411 über die Steilenhänge in Richtung Chamm und Raminer Matt (1897) bis nach Mittel Staffel (1757). Dem Alpsträsschen folgen zurück nach Elm.
Die Route von P.2112 bis zum Foostock ist durch die Steilhänge und die Tageserwärmung schneebrettgefärdet.

Bis zum Foostock sind es rund 1600 Höhenmeter und etwa 6 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: GS = guter Skifahrer.

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