Magerrain (2524 m) liegt in den Kantonen Glarus und St. Gallen.
Landeskarten mit Skirouten 1:50 000 Nr. 237 S Walenstadt.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Das Gebiet Flumserberge hat nicht nur Skilifte, wo sich an schönen Wochenenden Tausende von Skifahrern tummeln. Es bietet viele Gelegenheiten für Skitouren, die Kombinationsmöglichkeiten sind mannigfaltig. Wissmilen, Spitzmeilen und Wissgandstöckli zählen zu den beliebtesten Tourenzielen. Doch der höchste der Spitzmeilen-Foostock-Kette, der Magerrain, bildet im Gegensatz zur Spitzmeilen mit seiner breiten Gestalt keinen markanten Gipfel, keinen Blickfang und kein Skitourenziel. Alles, was in der Flumserbergbahn zum Maschgenkamm hinaufgeschwebt ist, besitzt in der Tat nur Augen für den Spitzmeilen.
Der Magerrain wird im Winter so gut wie nie besucht. Der Zustieg ist schwierig, die Steilheit (im mittleren und oberen Abschnitt bis zu 45°) lässt einen Besuch nur bei besten Schneeverhältnissen zu.

Tourenfotos Januar 2006

Spitzmeilen, Wissmilen und Magerrain
von Zigerfurggelen

Magerrain und Gulmen
von etwa P.1987

Spitzmeilen, Wissmilen und Magerrain
von etwa Gulmen

Gratroute zwischen Gulmen
und Erdisgulmen

Magerrain und Plateau
nach Erdisgulmen

Erdisgulmen nach erreichen
des Plateau

Vom Plateau zum Magerrain
Tagesziel

Ruchsitenstöckli vom Skidepot
am Südwestgrat

Mürtschenstock vom
Plateau

Magerrain vom Aufstieg
nach Erdisgulmen

Aufstieg: Von der Bergstation Maschgenkamm auf der linken Seite um den Ziger herum zur Zigerfurggelen. In südwestlicher Richtung haltend nach Chli (P.2091) und anschliessend zum Grat Gulmen — Hoch Ganatsch aufsteigen. Nun folgt man dem Grat bis zum Erdisgulmen. Hier in Richtung Süden zum tiefsten Punkt abfahren. Durch das nordseitige, parallel zum Gratkamm (Türli-Magerrain) laufende Couloir aufs Plateau und über dieses leicht aufsteigend zum Grat zwischen Ruchsitenstöckli und Magerrain. Über den Südwestgrat zu Fuss auf den Kulminationspukt. Meistens hat der Südwestgrat wenig Schnee, weil er vom Winde weggeweht wird.

Abfahrt: Zurück zum Skidepot, über das Plateau zum Couloir, durch das wir wieder den tiefsten Punkt erreichen. Hier wieder anfellen und nach Erdisgulmen aufsteigen. Über die weiten Alphänge zur Alpwirtschaft Fursch abfahren. Nach gemütlichem Kaffeehalt weiter über Plattis — Panüöl — Station Protalp zurück nach Tannenbodenalp.

Für die Rundtour sind es rund 1000 Höhenmeter und etwa 7 bis 8 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: S = schwierig.

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