Rätschenhorn(2703 m)
liegt im Kanton Graubünden.
Landeskarten mit Skirouten 1:50 000 Nr. 248 S Prättigau

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Fluss Landquart fliesst durch das Prättigau und verbindet sich bei Landquart mit dem Rhein. Auf der Höhe von Küblis beim diesem Fluss zweigt das St. Antöniertal in Nördlicher Richtung nach St. Antönien, Partnun und zu vielen Rättikoner Gipfeln ab. Dieses heute gut erreichbare Seitental des Prättigaus bietet eine Vielzahl von Zielen für Skialpinisten und Schneeschuhgänger.
Hier liegt auch das Rätschenhorn, es ist bekannter unter der Bezeichnung Rättschenflue und der Höchste Berg auf Gemeindegebiet von St. Antönien. Es ist auch noch der imposante Talschluss des Ascharintals und stellt den Endpunkt des Madrisahorn-Westgrats dar, der sich an ihm nach Norden zum Hasenflüeli, Geisstschuggen, Eggberg und nach Süden zum Saaser Galanda, Bockhorn und Geisshorn aufteilt.
Im Gegensatz zur seiner Süd und Ostseite, fällt die Ostseite des Rätschenhorn steil ab und bietet einen Tiefblick zum Nollenchöpf, Jägglisch Horn, Aschriner Alp und ins St. Antöniertal.
Das Rätschenhorn, falls man die Madrisa Seilbahn benutzt und das Skigebiet noch in Betrieb ist, ein leicht erreichbarer Skitouren Gipfel.
Für diejenigen, die dem Rummel auf die mit einer Seilbahn leicht erreichbaren Gipfel Madrisahorn und Rätschenhorn vermeiden wollen, bietet sich die Tour durch das Gafiatal an.
Bei Begehung des Rätschenhorn ohne die bequeme Bahn, von St. Antönien Parkplatz Nr.3 aus, durch das Gafiatal, was sicherlich nicht jedermanns Sache ist, sollten einigermassen sichere Verhältnisse herrschen. Die Route durch das winterliche Tal, lässt sich meist im sicheren Gelände legen, allerdings drohen aus den oberhalb gelegenen Bergflanken bei schlechten Verhältnissen grössere Lawinen. Der einzige und Anspruchsvollste Abschnitt auf dieser Route stellt die Stufe um Butzachammeren und Unghürtschuggen dar, die das Gafiatal abschliesst.

Tourenfotos Februar 2019

Gafiatal — Gargäller Chöpf
von etwa Litzirüti

Gafiatal — Uf den Bender
von etwa Dörfji

Uf den Bender — Plattenflue
von etwa Gämpi

Uf den Bender — Butzachammeren
von etwa Gafia

Uf den Bender — Butzachammeren
von etwa P.2004

Couloir — Butzchammeren
von etwa P.2116

Madrisajoch — Madrisahorn
von etwa Uf den Bender

Gafier Platten
von etwa P.2304

Rätschenhorn Vorgipfel
von etwa Gafier Platten

Rätschenhorn vom
Vorgipfel

Sulzfluh — Schijenflue — Schollberg — Sarotlaspitzen — Riedchopf — Gargäller Chöpf — Madrisahorn
vom Rätschenhorn

Madrisahorn vom
Rätschenhorn

Saaser Calanda — Jägglisch Horn
vom Rätschenhorn

Abfahrt vom Rätschenhorn über
Uf den Bender

Abfahrt vom Rätschenhorn über
Gafier Platten

Aufstieg: Vom Parkplatz Nr.3 bei Litzrüti oberhalb von St. Antönien auf der rechten Bachseite nach Sunnistafel 1747 m. im Gafiatal. Nun ganz nach hinten ins Tal an P. 2116 vorbei erreicht man eine kleine Hochfläche Butzchammeren wo es kurz flacher wird. Unter Uf den Bender bei den steilen Felsen links herum oder durch das Couloir das deutlich anspruchsvoller ist hinauf zu den Unghürtschuggen P. 2304 (sichere Verhältnisse vorausgesetzt). Hier biegt man nach SW ab um in angenehmer Steigung einem Tälchen folgend und an P.2484 vorbei zu den Gafier Platten, nun südwärts ausholend sanft gegen den Vorgipfel und schliesslich auf den Gipfel.

Abfahrt: Etwa der Aufstiegsspur folgend ins Gafiatal bis zum Berghaus Edelweiss bei Sunnistafel.
Alternative Abfahrt : Vom Gipfel in nördlicher Richtung über die Gafier Platten und P. 2523 vorbei an den schwach ausgeprägten Sattel, Felsabbruch der Plattenflue und der Einstieg in die N-Hang Abfahrt durch die Chammerastäga. Die ersten Meter zu Fuss über die Felsen, dann Querung in die Flanke hinaus. Ziemlich steil, dann angenehm auslaufend den Hang hinunter zum Berghaus-Edelweiss bei Sunnistafel.
Nach ausgiebiger Einkehr zurück zum Ausgangspunkt St. Antönien.

Zum Rätschenhorn sind es rund 4 Std und etwa 1250 Höhenmeter.
SAC-Schwierigkeitsgrad: WS+ = wenig schwierig.

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