Druesberg (2281,8) m und Forstberg (2215 m) liegen im Kanton Schwyz.
Landeskarten mit Skirouten 1:50 000 Nr. 246 S Klausenpass.

Swisstopo-Landeskarten - Schweizerische Eidgenossenschaft.

Der Druesberg ist das höchste Gebirgsmassiv in den Zentralschweizer Voralpen. Seine herausfordernde, grossartige, felsige Gipfelkrone hebt ihn weithin sichtbar aus seiner Umgebung heraus. Durch seine nach Süden schroffen Steilabbrüche zum Pragelpass wirkt er dort wenig interessant. Aber von Norden gesehen, über den Hochybrigkessel, bietet er ein interessantes und reizvolles Tourenziel. Unvergleichliches bietet die Sicht zum Pragelpass, zum Glärnischmassiv, zu den Twärenen, Silberen und alle Muotathaler Berge.

Bei soviel Lob darf man den Forstberg nebenan nicht vergessen, denn schon durch seinen prächtigen Blick zum Druesberg, empfiehlt sich ein Besuch. Im Gegensatz zum Druesberg kann der Forstberg bis zum Gipfel mit Skis begangen werden. Der Forstberg ist ein beliebter Skitourenberg, aber wegen seiner schwierigen Lawinensituation nicht ungefärlich. Wer sich diesen herausfordernden Bergipfel vorgenommen hat, wird durch eine grossartige und prächtige Aussicht in die Bergwelt belohnt.

Tourenfotos Dezember 2006

Forstweg zur Drusberghütte
Chäserenstrasse

Druesberg und Forstberg
von etwa Steinhüttli

Druesberg vor der Verengung
Steilheit bis zu 43°

Forstberg vor dem erreichen
von Punkt 2109

Druesberg vom
Forstberg

Hoch Ybrig vom
Forstberg

Druesberg von etwa
P.2109

Druesberg von der Gipfelabdachung
oberhalb des Felsgürtels

Forstberg vom
Druesberg

Chäserenalp vom
Druesberg

Chäserenalp und
Druesberghütte

Druesberg und Forstberg
vom Stäfeli

Aufstieg: Von Weglosen (Parkplatz Hoch Ybrig-Seilbahn) dem Forstweg folgend Richtung Druesberghütte. Nach der zweiten Spitzkehre der rechten Abzweigung folgen, um später über das offene Weidegelände das Steinhüttli P.1566 zu erreichen. Nun weiter gegen den felsig abbrechenden Ausläufer des Forstbergs. Bei etwa 1900 m erreicht man eine kleine Terrasse. Nun mit zunemender Steilheit (bis zu 43° steil) zu einer Verengung hinauf, um kurz darauf die Lücke P.2109 zu erreichen. Hier in südwestlicher Richtung haltend zum felsigen Nordostgrat des Forstbergs. Unter den Felsen vorbei queren, um später rechts ausholend den Nordwestrücken des Forstbergs zu erreichen. Über diesen zum Gipfelkreuz aufzusteigen.

Auf der Aufstiegsroute zurück zu P.2109 zwischen Forstberg und Druesberg. Der Aufstieg zum Druesberg erfolgt zu Fuss auf der Sommerroute. Weil der Aufstieg in der Gipfelabdachung oberhalb eines hohen Felsgürtels verläuft, ist der Besuch des beliebten Giepfels im Winter nur bei gut verfestigtem Trittschnee möglich.

Abfahrt: Auf der Aufstiegsroute zurück zu P.2109. Weiter der Aufstiegroute folgen zurück nach Weglosen oder etwa bei 1900 m in Richtung Stäfeli und Druesberghütte halten. Von der Druesberghütte folgt man dem Forstweg, der zum Ausgangspunkt der Tour zurück führt.

Zum Druesberg sind es rund 1400 Höhenmeter und etwa 4,5 Std.
SAC-Schwierigkeitsgrad: S = schwierig.

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